Wahre Weihnachtsgeschichten aus 90 Jahren

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Zur richtigen Einstimmung auf das Weihnachtsfest gibt es einen neuen Band der beliebten Reihe „Unvergessene Weihnachten“.

Von vielen Leserinnen und Lesern mit Spannung erwartet, gewinnt diese Serie alljährlich neue Bücherfreunde. Weihnachtsgeschichten gibt es viele, diese aber sind von besonderem Reiz, weil nicht erdacht und nicht erfunden. Menschen aus verschiedenen Regionen Deutschlands erinnern sich an ungewöhnliche Ereignisse in der Weihnachtszeit aus 90 Jahren.

Anfang 1930 verhalf ein liebenswerter Schwindel mit Rabattmarken dem Sohn armer Eltern zu der
langersehnten Dampfmaschine. Sehnsüchtig erwartet, kommt Sankt Nikolaus mit einem Schiff über
den Bodensee und verbreitet Weihnachtszauber trotz schwerer Zeit.

Von der Kriegsweihnacht einer ausgebombten Familie ist zu lesen. Trotz eines notdürftigen Quartiers ohne Spielzeug unter dem Christbaum, erfreut die Mutter die Familie mit einer köstlichen Überraschung. 1943 erhalten zwei kleine Jungen von ihrem Vater, der Soldat in Rußland ist, ein merkwürdiges Weihnachtspäckchen von der Front.

Am Heiligen Abend 1944 bereitet ein kleines belgisches Mädchen deutschen Soldaten, die sich in
einer Kampfpause in einem Keller versteckt haben, eine große Freude. Wer solches in Not- und Kriegszeiten erlebte, vergisst es ein Leben lang nicht.

Heiligabend 1944 im besetzten Belgien: Wehrmachtssoldaten basteln mit einem kleinen belgischen Mädchen Strohsterne. Skizze/Zeichnung: Friede Metzner.

Glück und Schmerz hält das Schicksal für eine Flüchtlingsfamilie bereit, die es kurz vor dem Mauerbau 1961 von Ostberlin nach Bayern verschlägt. Schon nach reichlich einem Jahr kann die Familie im Anbau der neuen Kirche Weihnachten im eigenen Heim feiern. Für die Oma ist das wahrlich „ein Geschenk des Himmels“.

In der Geschichte „Guten Tag, Opa!“ erzählt Hans Döpping anrührend, wie ein einsamer Alter den Kindern eines Waisenhauses als Weihnachtsmann ein großes Vergnügen Freude bereitet. Von den eifrigen Vorbereitungen zweier Halbwüchsiger für ein besonders gelungenes, kunterbuntes
Krippenspiel ist zu lesen und davon, wie es einem kleinen Naseweis ergeht, der zur Unzeit zu
neugierig ist. Ein kleiner Weihnachtshund aus dem Tierheim stromert durch eine Geschichte, fröhlich
und tapfer.

So vereint auch der 13. Band „Unvergessene Weihnachten“ erneut stimmungsvolle, fröhliche und auch kuriose Weihnachtserlebnisse. Viele Fotos ergänzen das Geschehen authentisch. Und wenn auch in einer der Geschichten behauptet wird, „Weihnachtszeit ist Märchenzeit“, so ist eines ganz gewiss:

Nichts ist wundersamer, spannender, mitunter auch trauriger als jene Geschichten, die das Leben selbst schrieb.

Unvergessene Weihnachten. Band 13
31 Erinnerungen aus guten und aus schlechten Zeiten, 1924-2017.
192 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister

Zeitgut Verlag, Berlin. www.zeitgut.com

Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-86614-276-3, Euro 9,90

Taschenbuch-Ausgabe
ISBN: 978-3-86614-275-6, Euro 7,90

 

Schon gewusst? Erzählcafé in Bernau

am 29. November 2018 um 15.30 Uhr im AWO Altenpflegeheim „Am Weinberg“, Weinbergstraße 9 in 16321 Bernau.

Weitere Informationen: www.urania-barnim.de

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